Dies ist ein Telefon Icon
Telefon-Icon 05 41 / 80 32 32
Mail-Icon
Mail-Icon kontakt@kruesselmann.de
24-Stunden-Notdienst-Icon

Tag & Nacht für Sie erreichbar!

0-8000/803232
(Kostenlos)

Dichtheitsprüfung

DICHTHEITSPRÜFUNG

 

Was ist eine Dichtheitsprüfung?

Bei der Dichtheitsprüfung von privaten Hausanschlussleitungen können Schäden an Rohrleitungen, die bei einer Kanal-TV-Untersuchung nicht erkennbar sind, nachgewiesen werden. Deshalb ist diese Prüfung ein wesentlicher Bestandteil unserer Kanaluntersuchung.

Risse oder andere Schadstellen im Material oder an Muffenversätzen können im Hinblick auf ihre Dichtheit ebenfalls überprüft werden. Durch undichte Rohrleitungen können über das Abwasser gefährliche Schadstoffe ins Grundwasser eindringen und somit die Umwelt und uns gefährden – dieser Gefahr kann durch regelmäßige Rohrreinigungen und Kanalreinigungen mit modernster Technik und jahrelanger Erfahrung vorgebeugt werden.

 

Dichtheitsprüfung nach DIN EN 1610

Dieses mit Luft oder Wasser durchgeführte Verfahren überprüft die Dichtheit von Grundleitungen und Hausanschlüssen. Die Prüfung ist für bestimmte Objekte gesetzlich vorgeschrieben und muss gemäß DIN EN 1610 ausgeführt werden. Nach jeder durchgeführten Prüfung wird ein maschinell ausgewertetes Dichtheits-Prüfprotokoll erstellt, das dem Kunden als Nachweis dient.

Check-Icon
Genauer als eine
Kanal-TV-Untersuchung

Check-Icon
Schutz des Grundwassers

Check-Icon
Erstellung eines
Dichtheits-Prüfprotokolls

Wie wird eine Dichtheitsprüfung durchgeführt?

Grundsätzlich gibt es bei der physikalischen Dichtheitsprüfung zwei Verfahren, die zum Einsatz kommen können: die Dichtheitsprüfung mit Luft oder die Dichtheitsprüfung mit Wasser.

Innerhalb von Wasserschutzgebieten ist die physikalische Überprüfung des Zustands der Abwasserleitungen grundsätzlich erforderlich. Die Eignung der beiden Verfahren hängt jeweils von verschiedenen Bedingungen ab, u. a. von der Dauer zwischen Überprüfung und Inbetriebnahme. Wird die Leitung nicht zeitnah nach der Überprüfung durchspült, ist die Dichtheitsprüfung mit Luft das Mittel der Wahl. So wird ein mögliches Bakterienwachstum verhindert. Erfolgt die Inbetriebnahme (und damit der Wasseraustausch) hingegen kurz nach der Überprüfung, ist die Dichtheitsprüfung mit Wasser möglich.

Neben der physikalischen Dichtheitsprüfung von Abwasserleitungen gibt es auch ein optisches Verfahren: die Kanal-TV-Untersuchung. Bei neu verlegten Abwasserleitungen in Wasserschutzgebieten ist diese zusätzlich zur physikalischen Dichtheitsprüfung vorgeschrieben, sowohl für private als auch für gewerbliche und öffentliche Anlagen.

Die Dichtheitsprüfung bei neu verlegten Leitungssystemen soll etwaige Undichtigkeiten durch Schäden oder Montagefehler möglichst früh aufdecken, um diese noch kostengünstig und rechtzeitig beheben zu können und den Austritt von Abwasser in die Umwelt zu verhindern.

 

Wann muss eine Dichtheitsprüfung durchgeführt werden?

Ursprünglich war gesetzlich festgelegt, dass die Durchführung einer Dichtheitsprüfung spätestens bis zum 31. Dezember des Jahres 2015 erfolgen musste. Im Rahmen einer Änderung wurde diese Frist jedoch im Oktober 2013 aufgehoben.

Bei der Frage nach der aktuell gültigen Überprüfungsfrist für Abwasseranlagen wird grundsätzlich unterschieden zwischen Grundstücken bzw. Objekten innerhalb und außerhalb von Wasserschutzgebieten sowie zwischen privaten und gewerblich genutzten Abwasseranlagen. Außerdem spielt das Alter der Anlagen, d. h. die Zeit seit deren Errichtung oder der letzten Änderung, eine Rolle.

Bei privaten Anlagen, die innerhalb von Wasserschutzgebieten liegen und vor dem 1. Januar 1965 errichtet wurden, muss die Überprüfung, wie gehabt, bis zum 31. Dezember 2015 durchgeführt worden sein. Bei gewerblich bzw. industriell genutzten Abwasseranlagen innerhalb von Wasserschutzgebieten gelten diese Anforderungen ebenfalls, wenn die Anlage vor dem 1. Januar 1990 errichtet wurde. Für alle weiteren Gebäude innerhalb von Wasserschutzgebieten gilt der 31. Dezember 2020 als Stichtag.

Liegt das betroffene Grundstück bzw. die Abwasseranlage außerhalb eines Wasserschutzgebiets, so gilt keine bestimmte Frist zur Überprüfung zur Prüfung des Zustands und der Dichtheit der Abwasserleitungen. Einzig bei gewerblichen und industriellen Anlagen ist bis zum 31. Dezember 2020 eine Kanal-TV-Untersuchung durchzuführen.